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Soldaten retten 200 Geiseln vor Boko Haram

Die nigerianische Armee hat mehrere Dörfer zurückerobert und einen «beispiellosen Erfolg» gegen Boko Haram erzielt. Zahlreiche Terroristen wurden dabei getötet.

Sie wurden bereits in der vergangenen Woche vor Boko Haram gerettet: Frauen und Kinder im nigerianischen Maiduguri. (12. Februar 2016)
Sie wurden bereits in der vergangenen Woche vor Boko Haram gerettet: Frauen und Kinder im nigerianischen Maiduguri. (12. Februar 2016)
Jossy Ola, Keystone

Spezialeinheiten des Militärs haben die islamistischen Terrorgruppe Boko Haram aus acht Ortschaften im Nordosten Nigerias vertrieben und dabei fast 200 Geiseln befreit. Zahlreiche Fundamentalisten seien bei dem Einsatz im Bundesstaat Borno getötet worden, sagte Militärsprecher Sani Usman am Donnerstag.

Von den Terroristen gestohlene Lastwagen, 180 Motorräder, 750 Fahrräder sowie 300 Kühe, 200 Schafe und 130 Ziegen seien sichergestellt worden.

Der «beispiellose Erfolg» des Einsatzes sei vor allem der erneuten Zusammenarbeit mit Einwohnern vor Ort zu verdanken, so Usman. Wenige Tage zuvor hatten Soldaten nach Angaben des Militärs in 15 weiteren Dörfern in Borno mehr als 350 Boko-Haram-Geiseln befreit und zahlreiche Terroristenlager zerstört.

Boko Haram terrorisiert den Nordosten Nigerias und die angrenzenden Gebiete der Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad. Die Islamisten wollen dort einen Staat mit strengster Auslegung des islamischen Rechts, der Scharia, errichten. Bei Anschlägen und Angriffen der Gruppe wurden seit 2009 mindestens 14'000 Menschen getötet.

SDA/mlr

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