Zum Hauptinhalt springen

«Syriens C-Waffen abzurüsten, bringt mehr als ein symbolischer Angriff»

Islam-Experte Reinhard Schulze rechnet nicht mehr damit, dass es noch zu einem US-Angriff auf Syrien kommt. Das wäre ganz im Sinne von US-Präsident Obama, den Russen, vor allem aber der Führung in Teheran.

In der Debatte um eine militärische Intervention gegen das Regime von Bashar al-Assad hat es eine Wende gegeben. Syrien ist offenbar bereit, seine Chemiewaffen an die internationale Gemeinschaft zu übergeben.
In der Debatte um eine militärische Intervention gegen das Regime von Bashar al-Assad hat es eine Wende gegeben. Syrien ist offenbar bereit, seine Chemiewaffen an die internationale Gemeinschaft zu übergeben.
Keystone
US-Präsident Barack Obama zeigt sich in Fernsehinterviews offen für den Vorschlag Russlands, die syrischen Chemiewaffen unter internationale Aufsicht zu stellen. Der geplante Militärschlag erscheint mittlerweile unwahrscheinlich.
US-Präsident Barack Obama zeigt sich in Fernsehinterviews offen für den Vorschlag Russlands, die syrischen Chemiewaffen unter internationale Aufsicht zu stellen. Der geplante Militärschlag erscheint mittlerweile unwahrscheinlich.
Keystone
Chemische Waffen schädigen den menschlichen Organismus auf verschiedene Weise. Schlimmstenfalls führt die Exposition zu Kampfstoffen und Nervengiften zum Tod.
Chemische Waffen schädigen den menschlichen Organismus auf verschiedene Weise. Schlimmstenfalls führt die Exposition zu Kampfstoffen und Nervengiften zum Tod.
AFP
1 / 8

Der russische Vorschlag zur internationalen Kontrolle der Chemiewaffen in Syrien ist international auf eine positive Resonanz gestossen. Auch US-Präsident Barack Obama sprach von einem möglichen Durchbruch. Hat diese diplomatische Lösung eine Chance? Vor einer Woche habe ich nicht daran geglaubt. Nun aber bekommt man den Eindruck, als ob sich die Diplomatie auf den Modus einigt, dass Syrien abrüsten muss. Da das Assad-Regime nun zugestimmt hat, seine chemischen Waffen unter internationale Kontrolle zu stellen und gegebenenfalls vernichten zu lassen, gibt es nun so etwas wie eine diplomatische Interessengemeinschaft.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.