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Syrische Regierung: Ja wir foltern – wie andere auch

«Ich bestreite nicht, dass Fehler gemacht wurden»: Der syrische Botschafter hat an der Friedenskonferenz in Montreux eingeräumt, dass in seiner Heimat Häftlinge gefoltert würden.

Was hinter den Mauern abgeht, ist nicht klar: Syrisches Gefängnis in Latakia. (Archivbild)
Was hinter den Mauern abgeht, ist nicht klar: Syrisches Gefängnis in Latakia. (Archivbild)
AFP

Der syrische Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Bashar al-Jafari, hat eingeräumt, dass in den Gefängnissen seines Heimatlandes gefoltert wird. Er behauptete jedoch, das Ausmass der Menschenrechtsverletzungen sei nicht so gross wie es von internationalen Organisationen dargestellt wird.

«Ich bestreite nicht, dass Fehler gemacht werden, so wie in allen anderen Ländern auch», sagte er heute in Montreux auf die Frage eines Journalisten zur Folterung von Gefangenen.

Al-Jafari gehört der Verhandlungsdelegation der syrischen Führung bei den Friedensgesprächen in der Schweiz an, die am Mittwoch begonnen haben. Die Fotos von Tausenden von syrischen Folteropfern, die diese Woche aufgetaucht waren, bezeichnete er als Fälschung.

SDA/mrs

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