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Terroristen planten 50 Anschläge in sechs Tagen

Im Iran ist «eine der grössten Terroroperationen» vereitelt worden.

Im Visier der Terroristen: Blick über Teheran. (27. Februar 2016)
Im Visier der Terroristen: Blick über Teheran. (27. Februar 2016)
Keystone

Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben nach Angaben des iranischen Geheimdienstchefs 50 Terroranschläge in dem Land geplant. Ziel der Terroristen seien dicht besiedelte Zentren im Land gewesen, unter anderem auch in der Hauptstadt Teheran.

Das sagte Mahmud Alawi am Dienstag laut der Nachrichtenagentur ISNA. Der iranische Geheimdienst hatte am Montag in einer Medienerklärung bekanntgegeben, dass «eine der grössten Terroroperationen» im Iran vereitelt worden sei. Der «teuflische Akt» sei laut Geheimdienst von Terrorgruppen geplant, die dem IS nahestehen.

100 Kilogramm Sprengstoff beschlagnahmt

Die Anschläge sollten nach neuen Angaben vom Dienstag in den vergangenen sechs Tagen ausgeführt werden, konnten aber noch rechtzeitig von Geheimdienstagenten verhindert werden. Dabei seien zehn Terroristen verhaftet und über 100 Kilogramm Sprengstoff beschlagnahmt worden, sagte Alawi.

Der schiitische Iran gehört zu den Erzfeinden des sunnitischen IS. Iranische Truppen sind auch seit Jahren im Irak und in Syrien am Kampf gegen die IS-Terrorbanden direkt beteiligt.

SDA/woz

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