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Tödliche Hetzjagd auf Christen in Ägypten

Die Lage der koptischen Minderheit in Ägypten wird immer dramatischer: Mindestens fünf Menschen wurden seit der Absetzung von Präsident Mursi getötet, weil sie Christen waren.

Im Dorf Nagaa Hassan fielen vier Kopten einem Pogrom zum Opfer: Verwandte von Christen, die in der Nähe von Luxor ermordet wurden, während der Beerdigungszeremonie. (7. Juli 2013)
Im Dorf Nagaa Hassan fielen vier Kopten einem Pogrom zum Opfer: Verwandte von Christen, die in der Nähe von Luxor ermordet wurden, während der Beerdigungszeremonie. (7. Juli 2013)
AP Photo/Ibrahim Zayed
Für Einigkeit: Ein Demonstrant auf dem Tahrir-Platz hält ein Kreuz und einen Koran in den Händen. (4. Juli 2013)
Für Einigkeit: Ein Demonstrant auf dem Tahrir-Platz hält ein Kreuz und einen Koran in den Händen. (4. Juli 2013)
Mohamed Abd El Ghany, Reuters
Bereits im Frühling kam es zu Zusammenstössen zwischen Christen und Muslimen: Ein koptischer Christ mit einem Jesus-Tattoo vor der Kathedrale von Kairo. (7. April 2013)
Bereits im Frühling kam es zu Zusammenstössen zwischen Christen und Muslimen: Ein koptischer Christ mit einem Jesus-Tattoo vor der Kathedrale von Kairo. (7. April 2013)
Asmaa Waguih, Reuters
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Die Flucht war filmreif: Emile Nasim und sein Neffe kletterten aufs Dach ihres Hauses in einem südägyptischen Dorf – und rannten um ihr Leben. Mit dem Mut der Verzweiflung sprangen sie von Hausdach zu Hausdach, um dem aufgebrachten Mob zu entkommen. Doch irgendwann gingen ihnen die Dächer aus und sie mussten runter auf die Strasse. Nasim wurde von mehreren Dutzend Männern erwischt und mit Äxten, Keulen und Ästen zu Tode geprügelt. Der Neffe entkam schwer verletzt.

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