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Türkei kündigt Kurswechsel in ihrer Syrienpolitik an

Die türkische Regierung will verschärft gegen die IS-Terrormiliz vorgehen. Kritiker bezweifeln aber die Umsetzung einer konsequenten Syrienpolitik.

Angespannte Lage: Türkische Panzerwagen patrouillieren an der Grenze zu Syrien. Bild: Keystone
Angespannte Lage: Türkische Panzerwagen patrouillieren an der Grenze zu Syrien. Bild: Keystone

Die Türkei hat im Hinblick auf den Kampf gegen den IS neue Strategien angekündigt. In Kooperation mit den USA solle der knapp 100 Kilometer lange Abschnitt der syrischen Grenze zur Türkei geschlossen werden, teilte US-Aussenminister John Kerry am Dienstag mit. Ein Teil des Abschnitts im Südosten der Türkei wird auf syrischer Seite vom IS kontrolliert, der restliche Teil von den syrischen Kurden. Premier Ahmet Davutoglu hatte sich unlängst deutlich für den Einsatz internationaler Bodentruppen in Syrien ausgesprochen. Präsident Recep Tayyip Erdogan betonte nach dem G-20-Gipfel, dass die Einigung auf das gemeinsame Vorgehen im Kampf gegen den Terrorismus das wichtigste Ergebnis des Treffens in Antalya sei. Sollten die Ankündigungen zum gezielten Vorgehen gegen den IS tatsächlich umgesetzt werden, würde die Türkei anfangen, eine konsequente Syrienpolitik zu führen.

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