Zum Hauptinhalt springen

Twittern für Tunesien

Die tunesische Tourismusministerin Amel Karboul verkauft ihr Land mit missionarischem Eifer.

Ihre Berufung war so sensationell, dass sie auf allen tunesischen Zeitschriftencovers gefeiert wurde: die tunesische Tourismusministerin Amel Karboul. Foto: Reuters
Ihre Berufung war so sensationell, dass sie auf allen tunesischen Zeitschriftencovers gefeiert wurde: die tunesische Tourismusministerin Amel Karboul. Foto: Reuters

Nur Minuten nachdem die Deutschen in Rio de Janeiro Weltmeister geworden waren, twitterte Amel Karboul in Tunis schon: «Gratulation Deutschland zum Titel. Kommt nach Tunesien, um zu feiern und um euch zu ­erholen.» Auf Deutsch, wohlgemerkt. Das fällt der tunesischen Tourismusministerin leicht: Sie spricht die Sprache perfekt und akzentfrei, sie hat lange in Deutschland gelebt, ihr Mann ist Deutscher. Es ist nicht überliefert, ob sie mit ihrem Aufruf nur die deutsche Mannschaft meinte oder die Deutschen insgesamt. Ganz sicher aber meinte sie: möglichst viele.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.