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Ultraorthodoxe protestieren gegen Wehrpflicht

Die israelische Regierung will künftig auch ultraorthodoxe Juden in den Wehrdienst einziehen. Tausende gingen in Jerusalem dagegen auf die Strasse. Dabei kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei.

Tausende gingen auf die Strasse: Ein Ultraorthodoxer am Rande des Aufzugs. (16. Mai 2013)
Tausende gingen auf die Strasse: Ein Ultraorthodoxer am Rande des Aufzugs. (16. Mai 2013)
AFP
Wollen nicht ins Militär: Junge Demonstranten lassen Infoblätter herabregnen. (16. Mai 2013)
Wollen nicht ins Militär: Junge Demonstranten lassen Infoblätter herabregnen. (16. Mai 2013)
AFP
Im Versteck: Ein junger Mann betrachtet die Zusammenstösse zwischen Polizei und Demonstranten. (16. Mai 2013)
Im Versteck: Ein junger Mann betrachtet die Zusammenstösse zwischen Polizei und Demonstranten. (16. Mai 2013)
AFP
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Tausende ultraorthodoxe Juden haben gestern Abend in Jerusalem gegen ihre Verpflichtung zum Wehrdienst demonstriert. Dabei kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei.

Mehrere Polizisten und Demonstranten seien verletzt, acht der strengreligiösen Demonstranten festgenommen worden, berichtete die Nachrichtenseite «ynet».

Demnach hatten sich etwa 30'000 Ultraorthodoxe vor der Musterungsbehörde in Jerusalem zum Protest versammelt. Die Mitte-Rechts-Regierung von Benjamin Netanyahu strebt eine allgemeine Wehrpflicht an und will auch mehr ultraorthodoxe Männer einziehen, die sich bisher dem obligatorischen Wehrdienst entziehen konnten.

SDA/kle

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