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UNO: Syrien beschoss Hilfskonvoi absichtlich

Bei einem Angriff nahe Aleppo sind mindestens zehn Menschen umgekommen. Jetzt liegen die Untersuchungsergebnisse der UNO vor.

Der UNO zufolge wurden mindestens 18 Lastwagen mit Hilfsladungen bei Angriffen in Orum al-Kubra westlich von Aleppo beschädigt. (20. September 2016)
Der UNO zufolge wurden mindestens 18 Lastwagen mit Hilfsladungen bei Angriffen in Orum al-Kubra westlich von Aleppo beschädigt. (20. September 2016)
Digital Globe, US Department of State, Humanitaria, Keystone
Ein ausgebrannter Lastwagen in der Nähe von Orum al-Kubra. (20. September 2016)
Ein ausgebrannter Lastwagen in der Nähe von Orum al-Kubra. (20. September 2016)
Digital Globe, US Department of State, Humanitaria, Keystone
Der Konvoi habe Güter für «dringend hilfsbedürftige Menschen» an Bord gehabt. (20. September 2016)
Der Konvoi habe Güter für «dringend hilfsbedürftige Menschen» an Bord gehabt. (20. September 2016)
Digital Globe, US Department of State, Humanitaria, Keystone
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Sowohl syrische Regierungstruppen als auch bewaffnete Aufständische haben in Aleppo nach Ansicht der UNO Kriegsverbrechen begangen. Die internationale Untersuchungskommission der UNO für Syrien kommt in ihrem in Genf vorgelegten Bericht zu dem Ergebnis, auch die Einigung zwischen den Konfliktparteien zur Räumung der Zivilbevölkerung aus Aleppo stelle ein Kriegsverbrechen dar. Denn sie habe die «zwangsweise Umsiedlung» von Zivilisten zur Folge gehabt.

Der Bericht verweist ferner darauf, dass syrische Regierungstruppen ein Kriegsverbrechen begingen, als sie am 19. September bei Aleppo «absichtlich» einen humanitären Hilfskonvoi angriffen und mindestens zehn Mitarbeiter von Hilfsorganisationen töteten.

AFP/woz

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