UNO: Syrien beschoss Hilfskonvoi absichtlich

Bei einem Angriff nahe Aleppo sind mindestens zehn Menschen umgekommen. Jetzt liegen die Untersuchungsergebnisse der UNO vor.

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Sowohl syrische Regierungstruppen als auch bewaffnete Aufständische haben in Aleppo nach Ansicht der UNO Kriegsverbrechen begangen. Die internationale Untersuchungskommission der UNO für Syrien kommt in ihrem in Genf vorgelegten Bericht zu dem Ergebnis, auch die Einigung zwischen den Konfliktparteien zur Räumung der Zivilbevölkerung aus Aleppo stelle ein Kriegsverbrechen dar. Denn sie habe die «zwangsweise Umsiedlung» von Zivilisten zur Folge gehabt.

Der Bericht verweist ferner darauf, dass syrische Regierungstruppen ein Kriegsverbrechen begingen, als sie am 19. September bei Aleppo «absichtlich» einen humanitären Hilfskonvoi angriffen und mindestens zehn Mitarbeiter von Hilfsorganisationen töteten. (woz/AFP)

Erstellt: 01.03.2017, 14:29 Uhr

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