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Von der Landkarte verschwunden

Die Islamistengruppe Boko Haram habe im Nordosten Nigerias schwere Verbrechen begangen, schreiben Menschenrechtsorganisationen. Sie stützen sich auf Satellitenbilder.

Fast alle Gebäude Doron Bagas sind zerstört. Die rote Farbe markiert die übrig gebliebene Vegetation. Foto: Keystone
Fast alle Gebäude Doron Bagas sind zerstört. Die rote Farbe markiert die übrig gebliebene Vegetation. Foto: Keystone

Satellitenaufnahmen haben bereits vor Tagen geäusserte Befürchtungen bestätigt, wonach Mitglieder der militanten islamistischen Boko-Haram-Sekte die nordostnigerianische Stadt Baga praktisch dem Erdboden gleichmachten. Während einer mehrtägigen Angriffswelle Anfang Monat haben die Terroristen vermutlich Hunderte Menschen getötet. Zu diesem Schluss kamen die Menschenrechtsorganisationen Am­nesty ­International (AI) und Human Rights Watch (HRW), nachdem sie Satellitenaufnahmen ausgewertet hatten. Die Bilder zeigten «Zerstörungen von katastrophalem Ausmass» in den beiden Nachbarstädten Baga und Doron Baga, wobei Letztere «praktisch von der Landkarte ausradiert» worden sei, so der nigerianische AI-Sprecher Daniel Eyre.

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