Zum Hauptinhalt springen

Wahl ohne Wandel

Im Iran werden die Hardliner und Konservativen auch nach der heutigen Parlamentswahl in jedem Fall die Macht behalten.

Unaufgeregter Alltag: Iranerinnen und Iraner am Tag vor der Wahl im Norden Teherans. Foto: AP, Keystone
Unaufgeregter Alltag: Iranerinnen und Iraner am Tag vor der Wahl im Norden Teherans. Foto: AP, Keystone

Das Paradoxon seines politischen Systems trägt der Iran schon in der offiziellen Staatsbezeichnung: Islamische Republik. Es ist der Versuch, einen Gottesstaat mit Elementen der Volksherrschaft zu vermählen – ein Widerspruch, der nicht aufzulösen ist. In der Verfassung ist ein komplexes System von Gremien angelegt, das einen Interessenausgleich zwischen verschiedenen Fraktionen des Regimes ermöglichen könnte – solange niemand die Islamische Revolution von 1979 und das damals installierte System infrage stellt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.