Zum Hauptinhalt springen

Warum die UNO Palästina anerkennen sollte

Präsident Mahmoud Abbas will bei den Vereinten Nationen die Vollmitgliedschaft Palästinas beantragen. Arnold Hottinger analysiert die Lage im Nahen Osten und die Folgen des UNO-Entscheids.

Sein Kampf um Anerkennung für die Palästinenser versetzt die internationale Gemeinschaft in Unruhe: Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas im UNO-Plenum in New York.
Sein Kampf um Anerkennung für die Palästinenser versetzt die internationale Gemeinschaft in Unruhe: Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas im UNO-Plenum in New York.
Keystone

Die Palästinenser gehen zur UNO. Sie tun dies, obwohl ihnen «die Welt» – das heisst die Amerikaner, die Israelis, die Europäer (oder doch viele davon) – dringend abrät, diesen Schritt zu wagen, und ihnen mit allerhand schrecklichen Folgen droht, falls sie ihren Ratschlag nicht berücksichtigen. Warum tun sie es doch? Weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen! Sie haben 18 Jahre lang mit den Israelis verhandelt. Dabei hat sich herausgestellt, dass diese nicht gewillt sind, ihnen die besetzten Gebiete zur Bildung eines eigenen Palästinenserstaats zu überlassen, wie es ihnen 1993 sehr weitgehend, aber leider in verschwommener diplomatischer Sprache von den amerikanischen Vermittlern und der israelischen Regierung versprochen worden war.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.