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Wer zahlt, gefährdet viele Leben

Es gibt Hinweise, dass die Schweiz und andere europäische Länder Geiseln freikaufen. Ein Fehler.

Die Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat gegen mit brutaler Gewalt gegen Andersgläubige vor. Foto: Picture Alliance
Die Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat gegen mit brutaler Gewalt gegen Andersgläubige vor. Foto: Picture Alliance

Jeder, der die Ideologie der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) nicht teilt, verurteilt ihre Enthauptung von Geiseln. Kontroverser werden die geheimen Entscheide europäischer Regierungen diskutiert, Lösegeld für die Freilassung von Staatsangehörigen zu zahlen.

Obwohl die IS-Geiseln aus verschiedenen Ländern kommen, sind bislang nur Amerikaner und Briten geköpft worden. Die einzige andere westliche Geisel, die vom IS hingerichtet worden ist, soll der Russe Sergei Gorbunow sein. Über ihn ist kaum etwas bekannt: Keine Angehörigen oder Freunde haben sich gemeldet, kein Video seines Todes ist veröffentlicht worden. Moskau bezweifelt, dass er russischer Staatsbürger ist. Auf der anderen Seite hat die Terrorgruppe 15 Geiseln, die aus Italien, Frankreich, der Schweiz, Dänemark und Spanien stammten, freigelassen.

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