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«Wichtiger Schritt im Kampf gegen Boko Haram»

Der Uno-Sicherheitsrat setzt die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram auf die Terrorliste und verhängt Sanktionen. US-Vertreterin Samantha Power wertet den Schritt als Erfolg.

Der Kopf der Terrorsekte Boko Haram: Abubakar Shekau.
Der Kopf der Terrorsekte Boko Haram: Abubakar Shekau.
Reuters

Die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram ist vom UN-Sicherheitsrat als Terrororganisation eingestuft und wegen ihrer Verbindungen zu al-Qaida auf die Sanktionsliste gegen das Terrornetzwerk gesetzt worden. Die vorab erwartete Entscheidung fällte das UN-Gremium, nachdem keines seiner 15 Mitglieder Einspruch erhoben hatte.

Der von den USA und Grossbritannien begrüsste Beschluss erfolgte auf Vorschlag der nigerianischen Regierung, die eine Aufnahme der Boko Haram auf die Schwarze Liste gefordert hatte.

«Wichtiger Schritt»

Die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power sprach am Donnerstag von «einem wichtigen Schritt, die Regierung Nigerias bei ihren Bemühungen im Kampf gegen Boko Haram zu unterstützen und deren mörderische Führung für ihre Grausamkeiten zur Verantwortung zu ziehen». Für die Extremisten hat dies nun unter anderem ein sofortiges Waffenembargo und Kontensperren zur Folge.

Die vor zehn Jahren gegründete Boko Haram kämpft im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias für einen islamistischen Staat. Seit dem Jahr 2009 verüben die Extremisten immer wieder Anschläge auf Polizei, Armee und Behörden, aber auch auf Kirchen und Schulen. Tausende Menschen wurden dabei getötet. Für internationale Empörung sorgte die Entführung von mehr als 200 Schülerinnen durch die Islamisten im vergangenen Monat.

AFP/sda/thu

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