Zum Hauptinhalt springen

Wie Israel die US-Präsidenten handzahm macht

Die israelische Invasion in Gaza frustiert Washington. Neu daran ist nichts: Seit 1956 irritiert Israel immer mal wieder den Bündnispartner. Kritik aber wird nur leise geübt. Barack Obama ist da keine Ausnahme.

Liess lediglich verlauten, er beobachte die Ereignisse in Gaza «mit Sorge»: US-Präsident Barack Obama (links) lauscht den Worten des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu. (22. März 2013)
Liess lediglich verlauten, er beobachte die Ereignisse in Gaza «mit Sorge»: US-Präsident Barack Obama (links) lauscht den Worten des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu. (22. März 2013)
Pablo Martinez Monsivais, Keystone

Als «absolut zielgenauen Einsatz» beschrieb US-Aussenminister John Kerry am Sonntag sarkastisch die israelische Operation im Gazastreifen. Die Bemerkung zur hohen Zahl toter palästinensischer Zivilisten war freilich nicht für die Öffentlichkeit gedacht: Kerry war entgangen, dass sein Mikrofon schon angeschaltet war. Trotzdem dürfte der Sarkasmus des Chefdiplomaten die interne Kritik der Regierung Obama am israelischen Vorgehen widerspiegeln.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.