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Wie Mubarak vom Attentat profitiert

Nach dem Anschlag in Alexandria sind Christen in keinem arabischen Land mehr sicher.

Auch in Europa fürchtet sich die Kopten nun vor Anschlägen: Der Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian (mitte) am 3. Januar.
Auch in Europa fürchtet sich die Kopten nun vor Anschlägen: Der Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian (mitte) am 3. Januar.
Keystone
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Es sind fürchterliche Zeiten für die Christen im Nahen Osten: Im Irak werden sie Opfer des Al-Qaida-Terrors, wandern zu Tausenden aus und könnten so das Christentum im Zweistromland aussterben lassen. Jetzt werden sie in Ägypten Ziel des militanten Islams: 21 Tote nach einem Selbstmordanschlag auf eine Kathedrale in Alexandria, Zusammenstösse der Polizei mit erzürnten Christen und steigendes Misstrauen in einer Gesellschaft, in der das Zusammenleben zwischen den Muslimen und den etwa zehn Prozent christlichen Kopten trotz vieler Probleme einigermassen funktioniert hat.

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