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«Wir können niemanden einschleusen, es wäre zu gefährlich»

In Syrien gibt es erneut Berichte über ein Massaker an Zivilisten. Eine unabhängige Überprüfung ist nicht möglich. Nadim Houry von Human Rights Watch sagt, warum und was er aus Tremseh erfahren hat.

Erneut soll es in Syrien ein Massaker an Zivilisten gegeben haben: Ein Bild der Zerstörung in Homs. (12. Juli 2012)
Erneut soll es in Syrien ein Massaker an Zivilisten gegeben haben: Ein Bild der Zerstörung in Homs. (12. Juli 2012)
Reuters

Herr Houry, was ist in Tremseh passiert?

Ich kann Ihnen auch nur Informationen aus zweiter Hand liefern. Wir versuchen noch herauszufinden, was genau passiert ist. So viel wissen wir aus Zeugenberichten: Am Donnerstagmorgen gegen fünf Uhr geriet das Dorf unter Artilleriebeschuss. Was der Auslöser dafür war, wissen wir nicht. Bewaffnete Oppositionelle befanden sich in Tremseh. Jedenfalls haben die Regierungstruppen das Dorf umzingelt. Gemäss Zeugen dauerte der Artilleriebeschuss während Stunden an. Es gab Tote, Verletzte.

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