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Zurück in die Hölle von Anbar

Wer die Terrormiliz IS besiegen will, muss die irakische Unruheprovinz Anbar zurückerobern. 1500 Amerikaner sollen nun neun irakische Brigaden dafür fit machen. Vor 7 Jahren hatte ein ähnlicher Plan Erfolg.

Schlüsselregion im Kampf gegen den IS im Irak. Anbar ist die einzige Provinz mit einer sunnitischen Mehrheit: Kämpfer des IS patrouillieren mit einem erbeuteten Humvee der irakischen Armee in Falluja. (30. März 2014)
Schlüsselregion im Kampf gegen den IS im Irak. Anbar ist die einzige Provinz mit einer sunnitischen Mehrheit: Kämpfer des IS patrouillieren mit einem erbeuteten Humvee der irakischen Armee in Falluja. (30. März 2014)
AP Photo, Keystone
50 amerikanische Militärberater sind für eine Sondierungsmission auf dem Luftwaffenstützpunkt al-Asad in Anbar eingetroffen: In diesem Archivbild zeigt ein US-Soldat (Mitte) einem irakischen Rekruten den Umgang mit einem Gewehr. (15. März 2009)
50 amerikanische Militärberater sind für eine Sondierungsmission auf dem Luftwaffenstützpunkt al-Asad in Anbar eingetroffen: In diesem Archivbild zeigt ein US-Soldat (Mitte) einem irakischen Rekruten den Umgang mit einem Gewehr. (15. März 2009)
EPA/Alaa Al-Shemaree, Keystone
Hauptschlagader für den IS: Ein Mitglied der irakischen Streitkräfte bewacht die Autobahn nahe Ramadi. (14. August 2014)
Hauptschlagader für den IS: Ein Mitglied der irakischen Streitkräfte bewacht die Autobahn nahe Ramadi. (14. August 2014)
Azhar Shallal, AFP
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Die Amerikaner kennen Anbar. Und das besser, als ihnen lieb ist. Hier in der irakischen Wüste stiessen sie auf den heftigsten Widerstand während der 8-jährigen Besetzung. Besonders schlechte Erinnerungen wecken Falluja und Ramadi, wo die US-Truppen in wochenlange Häuserkämpfe verwickelt wurden. Für die jungen amerikanischen Soldaten war es die Hölle. Allein in der Unruheprovinz starben 1300 von ihnen. Das ist fast jeder dritte der im Irak gefallenen US-Soldaten.

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