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Zwischen irakischen Fronten

US-Aussenminister John Kerry hat Premier Maliki, kurdische und sunnitische Politiker getroffen. Dem schiitischen Regierungschef nahm er die Zusage ab, eine neue Regierung zu bilden.

Die USA stehen der irakischen Regierung «intensiv und dauerhaft» bei: John Kerry in Bagdad. Foto: Thaier Al-Sudani (Reuters)
Die USA stehen der irakischen Regierung «intensiv und dauerhaft» bei: John Kerry in Bagdad. Foto: Thaier Al-Sudani (Reuters)

John Kerry hat am Montag die irakische Hauptstadt Bagdad besucht und dort in Gesprächen mit Politikern und geistlichen Führern auf die Bildung einer neuen Regierung gedrängt. Der Besuch des US-Aussenministers war erwartet, aber nicht angekündigt worden.

Kerry traf sich zuerst mit dem irakischen Premierminister Nouri al-Maliki sowie mit weiteren Amtsträgern, darunter Aussenminister Hoshyar Zebari, einem Kurden, und Verteidigungsminister Saadun al-Dulaimi, einem Sunniten. Die Sitzung dauerte anderthalb Stunden. Danach kam Kerry mit Ammar al-Hakim zusammen, einem schiitischen Oppositionspolitiker. Eine Sprecherin des US-Aussenministeriums erklärte, Kerry werde in Bagdad Führer «des gesamten politischen Spektrums» treffen und diese zur raschen Bildung einer Regierung anhalten, die sich «der Interessen aller Iraker» annehme.

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