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Papstexperten und Buchmacher setzen auf Italiener oder Brasilianer

In Rom beginnt das Konklave. Angelo Scola und Pedro Scherer gelten als Favoriten für die Papstnachfolge.

Werden als Topkandidaten gehandelt: Odilo Pedro Scherer, Erzbischof von São Paulo (l.) und Angelo Scola, Erzbischof von Mailand.
Werden als Topkandidaten gehandelt: Odilo Pedro Scherer, Erzbischof von São Paulo (l.) und Angelo Scola, Erzbischof von Mailand.
Keystone

Heute am späten Nachmittag werden die 115 wahlberechtigten Kardinäle in der Sixtinischen Kapelle zum ersten Wahlgang schreiten. Geht es nach den führenden italienischen Vatikanexperten, ist der Mailänder Erzbischof Angelo Scola der Favorit für die Nachfolge von Benedikt XVI. Gemäss der Zeitung «La Repubblica» kann der 71-Jährige nach den mehrtägigen Beratungen des Vorkonklaves bereits mit 40 der 77 nötigen Stimmen rechnen. Vatikanist Andrea Tornielli glaubt, dass ihm sowohl die amerikanischen als auch die europäischen Kardinäle ihre Stimme geben werden. Die starke 28-köpfige italienische Fraktion möchte nach zwei Ausländern unbedingt den neuen Papst stellen.

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