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Ägypten füttert sein Volk ruhig

Um Unruhen zu vermeiden, subventioniert die ägyptische Regierung Brot mit Milliardenbeträgen. Damit befeuert sie die Korruption.

Balanceakt: Ein Velofahrer transportiert auf seinem Kopf Brotlaibe durch die Innenstadt von Kairo. Foto: Gianluigi Guercia (Bild: AFP)
Balanceakt: Ein Velofahrer transportiert auf seinem Kopf Brotlaibe durch die Innenstadt von Kairo. Foto: Gianluigi Guercia (Bild: AFP)

Aish heisst Leben, Aish nennen die Ägypter aber auch ihr Brot. Ägypten lebt von Brot; je ärmer die Menschen sind, desto mehr trifft das zu. Und arm sind viele Ägypter. Gut ein Viertel der 90 Millionen muss mit umgerechnet weniger als 1.30 Franken am Tag auskommen. Im Durchschnitt geben die Menschen fast die Hälfte ihres Einkommens für Nahrung aus, in den Industrieländern sind es meist nur zwischen zehn und fünfzehn Prozent.

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