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Allein im Elysée

Frankreich ist seit den Attentaten vom 13. November verletzlicher, trauriger, aber auch aggressiver geworden. Und François Hollande hat allen Einfluss verloren.

Einheit gepredigt und Zwietracht verursacht: Frankreichs Präsident François Hollande. Foto: Yves Herman (Reuters)
Einheit gepredigt und Zwietracht verursacht: Frankreichs Präsident François Hollande. Foto: Yves Herman (Reuters)

Zu Füssen der Marianne auf der Pariser Place de la République liegen noch immer Blumen im Gedenken an die Opfer der Attentate des 13. November. Lehrer üben mit ihren Schülern, wie man sich verhält, wenn ein Angreifer ins Gebäude eindringt. In den Strassen patrouillieren Soldaten. In manchem Fenster hängt noch die Trikolore, als Ausdruck stummer Trauer, als diffuses Symbol des Protests. Der Ausnahmezustand in Frankreich, dem Geburtsland der Menschenrechte, ist bis in den späten Mai verlängert worden.

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