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Der Safe ist leer

Firmenchefs und Bürgermeister rufen die Griechen dazu auf, am Sonntag für den Euro zu stimmen. Derweil wird hinter den Kulissen bereits um eine Allparteien-Notregierung gerungen.

Im Athener Vorort Peristeri drängen sich Rentner vor einer Bank, um Pensionsgeld abzuheben.Foto: Fotis Plegas (Keystone)
Im Athener Vorort Peristeri drängen sich Rentner vor einer Bank, um Pensionsgeld abzuheben.Foto: Fotis Plegas (Keystone)

In einer der feineren Geschäftsstrassen in Athen stehen die Verkäuferinnen vor den Läden, das Ohr am Handy. Die Geschäfte sind leer. Wer braucht auch jetzt Hemden. Kein Kunde weit und breit. Nur in den Supermärkten wird gehamstert, am Tag 1 der neuen Zeit. Griechenland ist ohne internationale Rettungsweste, das Kreditprogramm von EU, EZB und IWF ist um 24 Uhr in der Nacht zum Mittwoch nur noch Makulatur. Regierungschef Alexis Tsipras wollte einst ja genau das, im Wahlkampf hatte er den Griechen versprochen, die «Memoranden», die Sparprogramme, «zu zerreissen». Dass das Ende dann so aussehen würde, hatte er wohl nicht geahnt.

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