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Die Griechen der Karibik

Puerto Rico kämpft gegen die Staatspleite und neu auch gegen Kuba. Der Gouverneur hat eingeräumt, er könne die Schulden nicht zurückzahlen.

«Se vende» (zu verkaufen): Viele verlassen Puerto Rico resigniert. Foto: Getty Images
«Se vende» (zu verkaufen): Viele verlassen Puerto Rico resigniert. Foto: Getty Images

Sie kommen wegen des weissen Sandes am Flamenco Beach oder des Regenwaldes El Yunges; lange galt der Tourismus als wichtiges wirtschaftliches Standbein Puerto Ricos. 4,2 Millionen Menschen besuchten die Karibikinsel 2013, es sind vor allem Amerikaner, die hier visumfrei ihre Ferien verbringen. Doch seit der Annäherung zwischen den USA und Kuba droht den Hoteliers und Gastronomen Puerto Ricos ernsthafte Konkurrenz. Bald dürfte Kuba überrannt werden von amerikanischen Teenagern – eine weitere Hiobsbotschaft für die 3,5 Millionen Einwohner Puerto Ricos, von denen 45 Prozent unterhalb der Armutsgrenze leben, viele ohne geregelte Arbeit sind und die wenigen Dollars aus dem Tourismus bitter nötig haben. Noch mehr schlechte Nachrichten kann das Land nicht gebrauchen.

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