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Die Jihadisten-Mutter

Véronique Roy hat ihren Sohn verloren. Er konvertierte zum Islam, schloss sich den IS-Terroristen an und starb im Irak. Nun kämpft seine Mutter gegen die Radikalisierung von Kindern.

Martina Meister
«Man hat mir meinen Sohn gestohlen», sagt Véronique Roy, hier mit ihrem Mann vor ihrem Haus in Sevran. Foto: Isabella Stahl
«Man hat mir meinen Sohn gestohlen», sagt Véronique Roy, hier mit ihrem Mann vor ihrem Haus in Sevran. Foto: Isabella Stahl

Am 14. Januar erhält Véronique Roy auf ihrem Handy ein Foto des Testaments ihres Sohnes. Es ist handgeschrieben, mit blauem Kugelschreiber auf der ausgerissenen Seite eines Notizblocks. Quentin Roy hat nichts weiter zu vererben als ein Samsung-Tablet. Darunter die Handynummern seiner Eltern. «Maman» und «Papa» steht dort geschrieben. Man möge sie benachrichtigen.

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