Zum Hauptinhalt springen

«Die Macht interessiert mich nicht»

Der syrische Präsident Bashar al-Assad ist überzeugt, sein Land retten zu müssen. Er beteuert, sämtliche Flüchtlinge könnten nach dem Ende des Bürgerkriegs zurückkehren.

Mit Bashar al-Assad sprach David Alandete
Syrischer Präsident und Augenarzt: Bashar al-Assad. Foto: Adenis (Laif)
Syrischer Präsident und Augenarzt: Bashar al-Assad. Foto: Adenis (Laif)

Russland und die USA haben vergangene Woche einen Waffenstillstand in Syrien angekündigt. Ist die syrische Regierung bereit, ihn zu akzeptieren und die militärischen Operationen einzustellen?

Schon lange. Wir haben angekündigt, dass wir zu einem Waffenstillstand bereit seien, aber auch gesagt, dass Ankündigungen allein nicht reichten. Entscheidend ist, was auf dem Terrain passiert. Das Konzept eines Waffenstillstands passt im Krieg für Armeen oder Staaten. Aber in Syrien sollte man besser davon reden, die Operationen einzustellen. Da spielen wichtige andere Faktoren mit, etwa dass Terroristen versuchen, einen Waffenstillstand auszunützen, um ihre Positionen zu verbessern. Ausserdem spielt mit, dass Länder wie die Türkei die Terroristen mit Kämpfern, Waffen oder logistischer Hilfe unterstützen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen