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Die neuen Talibanversteher

Bei den Versuchen, die afghanische Regierung und die Taliban an den Verhandlungstisch zu bringen, ist China zu einem aktiven Mitspieler geworden.

Suche nach einem engeren Kontakt: Die Aussenminister Salahuddin Rabbani (links) und Wang Yi. Foto: Mark Schiefelbein (Keystone)
Suche nach einem engeren Kontakt: Die Aussenminister Salahuddin Rabbani (links) und Wang Yi. Foto: Mark Schiefelbein (Keystone)

Eine lange Liste ist herausgekommen, 18 Punkte stehen darauf: Das Ziel, international nicht wieder isoliert zu werden, taucht auf, die Rechte der Frauen zu stärken, die Gesundheitsversorgung zu verbessern, weitere Schulen und Strassen zu bauen – mithilfe ausländischer Investoren. Das Dokument schliesst mit dem «starken Wunsch», die Treffen so bald wie möglich fortzusetzen. Es waren zwar keine offiziellen Friedensverhandlungen, die nun in Doha stattgefunden haben. Doch immerhin hat es dieses Treffen mit einigen gemeinsamen Bekenntnissen überhaupt gegeben: Hochrangige Taliban sassen zusammen mit «Persönlichkeiten» aus Kabul, wie es Paolo Cotta-Ramusino, der General­sekretär der Pugwash Conferences, die das Treffen organisiert haben, bewusst vorsichtig formuliert.

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