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«Das präventive Draufschlagen funktioniert einfach nicht»

Allein die Dutzenden abgebrannten Autos schlagen mit insgesamt vier Millionen Euro zu Buche: Die Feuerwehr versucht ein in Brand gestecktes Auto zu löschen. (8. Juli 2017)
In Hamburg sitzen nach den Krawallen 51 Verdächtige in Untersuchungshaft, darunter mindestens ein Schweizer: Radikale Demonstranten am Freitag in Hamburg. (7. Juli 2017) Bild: Thomas Lohnes/Getty
Die Polizei vermutet Brandstiftung im Zusammenhang mit dem G-20-Gipfel: Im Stadtteil Eidelstedt brannten in der Nacht acht Luxusautos auf dem Gelände eines Porschehändlers. (6. Juli 2017)
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Herr Teune, der sogenannte Schwarze Block steht nach der Eskalation der Gewalt in Hamburg im Fokus. Wer verbirgt sich dahinter?

Und wer stellt den Schwarzen Block auf?

Sind die Menschen im Schwarzen Block grundsätzlich gewaltbereit?

Es gibt auch bei einigen Neonazi-Aufmärschen Schwarze Blöcke. Das ist eine neuere Entwicklung.

Wer läuft im Schwarzen Block mit?

Wer ist denn da auf Radau aus?

Spielt der Schwarze Block nur bei linken Demos eine Rolle?

Worin lag der Sinn, in Hamburg einen Schwarzen Block zu bilden? Man wusste doch, dass die Polizei nur darauf gewartet hat.

Wenn die Polizei wahllos auf Demonstrierende und Unbeteiligte einschlägt, dann bringt das noch mehr Menschen gegen die Polizei auf

Das rechtfertigt aber nicht die schweren Krawalle.

Ihre Kritik an der Polizei ist deftig.

Wer trägt Ihrer Ansicht nach dafür die Verantwortung?

Wieso war die Strategie falsch?

Wenn man versammlungsfeindlich agiert, verhärtet das die Fronten.

Wie hätte denn eine erfolgversprechende Strategie der Polizei ausgesehen?

In Rostock wurde die Polizei damals auch hart kritisiert.

Gibt es innerhalb der Szene eine Debatte, ob es den Schwarzen Block weiter geben soll?

Was droht denjenigen, die nun in Hamburg festgenommen wurden?

Das erhöht nicht gerade die abschreckende Wirkung auf Randalierer.

Es ist ermutigend zu sehen, dass sich viele Menschen auch in einer angespannten Situation das Demonstrieren nicht verbieten lassen.

Die Öffentlichkeit verlangt von den friedlichen Demonstranten, dass sie sich vom Schwarzen Block distanzieren.

Trotzdem bleibt aus Hamburg vor allem die Gewalt hängen. Das kann den anderen Demonstranten nicht recht sein.