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Ein Rennen gegen die Zeit

Die EU-Spitze sieht beim Krisentreffen in Malta Schengen in Gefahr und drängt angesichts der Flüchtlingskrise auf einen schnellen Deal mit der Türkei.

EU-Staatspräsidenten und ihre afrikanischen Amtskollegen am Mittwochabend in Valletta.Foto: Darrin Zammit Lupi (Reuters)
EU-Staatspräsidenten und ihre afrikanischen Amtskollegen am Mittwochabend in Valletta.Foto: Darrin Zammit Lupi (Reuters)

Eigentlich sollte beim Migrationsgipfel in Malta der Fokus ganz auf dem Nachbarkontinent und den afrikanischen Gästen liegen. Doch die hausinternen Probleme der Europäer bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise sind zuletzt so drängend geworden, dass EU-Ratspräsident Donald Tusk kurzfristig auch noch ein informelles Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs ansetzen musste. Kaum waren die Afrikaner gestern von Valletta abgereist, zogen sich die Europäer im kleineren Kreis zu internen Beratungen zurück.

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