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Ein riskanter Goldrausch

Der iranische Präsident besucht Europa und will die Handelsbeziehungen wiederbeleben. Doch auf Euphorie dürfte bald Ernüchterung folgen.

Bereit für neue Handelsbeziehungen: Italiens Präsident Sergio Mattarella (links) mit dem iranischen Amtskollegen Hassan Rohani in Rom. Foto: AFP
Bereit für neue Handelsbeziehungen: Italiens Präsident Sergio Mattarella (links) mit dem iranischen Amtskollegen Hassan Rohani in Rom. Foto: AFP

Der Iran ist zurück auf der Weltbühne, politisch und nun auch wirtschaftlich. Die Europareise von Hassan Rohani, die erste eines iranischen Präsidenten seit einem Jahrzehnt, ist augenfälliger Beleg dafür. Sie sollte eigentlich im November stattfinden, wurde aber wegen der Anschläge in Paris verschoben. Vor einem Jahr noch war Rohani zwar in Davos auf dem Weltwirtschaftsforum begrüsst worden, nicht aber von den Regierenden in Europa. Nun rollt ihm Italien den roten Teppich vor dem Quirinalspalast und vor dem Palazzo Chigi aus, er trifft den Papst im Vatikan, und in Paris empfängt ihn Präsident François Hollande im Elysée.

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