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Es droht ein «grosser, grosser Konflikt» mit Nordkorea

Eine diplomatische Lösung mit Nordkorea sei sehr schwierig, sagte US-Präsident Trump in einem Interview. Auch China schickte Drohungen nach Pyongyang.

Donald Trump schliesst eine Eskalation im Konflikt mit Nordkorea nicht mehr aus. (Video: Tamedia/Reuters)

US-Präsident Donald Trump hat im Konflikt mit Nordkorea erneut vor einer militärischen Eskalation gewarnt. Trump sagte der Nachrichtenagentur Reuters, er strebe eigentlich eine diplomatische Lösung des Streits um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm an, aber das sei «sehr schwierig». «Es besteht die Möglichkeit, dass wir am Ende einen grossen, grossen Konflikt mit Nordkorea haben», sagte Trump.

Droht mit Alleingang gegen Nordkorea: US-Präsident Donald Trump.
Droht mit Alleingang gegen Nordkorea: US-Präsident Donald Trump.
AFP
Flog 60 Kilometer weit in Richtung Japan: Eine nordkoreanische Rakete beim Start. (Archivbild)
Flog 60 Kilometer weit in Richtung Japan: Eine nordkoreanische Rakete beim Start. (Archivbild)
Ex-Press
Die USA und Südkorea halten unter dem Namen «Foal Eagle» (Fohlen-Adler) seit 1997 jedes Jahr ein Marinemanöver ab.
Die USA und Südkorea halten unter dem Namen «Foal Eagle» (Fohlen-Adler) seit 1997 jedes Jahr ein Marinemanöver ab.
Jung Yeon-Je, AFP
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US-Aussenminister Rex Tillerson lobte unterdessen die Bemühungen Chinas im Nordkorea-Konflikt. China habe Nordkorea inzwischen mit «eigenen» Sanktionen gedroht, sollte das Land weitere Atomwaffentests vornehmen, sagte Tillerson dem Fernsehsender Fox News. Darüber habe Peking die US-Regierung informiert.

Nordkoreas wichtigster Verbündeter

Nordkorea hat seit 2006 fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon zwei im vergangenen Jahr. Zugleich arbeitet die Führung in Pyongyang an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten. China ist der wichtigste Verbündete Nordkoreas.

Trump hat wiederholt gewarnt, dass er notfalls im Alleingang gegen Nordkorea vorgehen werde. Militärische Massnahmen schloss er dabei nicht aus. Als Drohgebärde entsandte er einen US-Flugzeugträgerverband vor die Koreanische Halbinsel, der dort nach einem Umweg über Australien bis Ende April eintreffen soll.

Tillerson vor der UNO

Tillerson tritt am Freitag erstmals bei den Vereinten Nationen auf. Er leitet eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York, in der es um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm geht. An dem Treffen wird auch der chinesische Aussenminister Wang Yi teilnehmen.

dapd/chi

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