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Hollande auf vermintem Gebiet

Frankreich spricht nach den Attentaten vom «Krieg» gegen den Islamischen Staat. Völkerrechtlich gesehen ist das ein Ding der Unmöglichkeit.

Völkerrechtlich nicht haltbar: Hollandes Kriegsrhetorik. Foto: Keystone
Völkerrechtlich nicht haltbar: Hollandes Kriegsrhetorik. Foto: Keystone

Der französische Präsident sprach von einem «Kriegsakt», den die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit einer «terroristischen Armee» gegen Frankreich geführt habe. Danach schickte François Hollande, der es einst im Militärdienst bis zum Leutnant der Reserve gebracht hatte, französische Kampfjets los, um IS-Stellungen in Syrien zu bombardieren. Damit hat sich der Staatschef auf vermintes Gebiet begeben, jedenfalls im juristischen Sinn.

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