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Ägyptische Fischer schmuggeln jetzt Menschen nach Europa

Der Menschenschmuggel über das Mittelmeer floriert: Immer öfter starten die Boote in Ägypten. Ein Küstenort profitiert davon besonders.

Gegen 80'000 Franken kostet ein Boot ohne Motor und Ausstattung: Arbeiter in einer Werft in Abu Qir.
Gegen 80'000 Franken kostet ein Boot ohne Motor und Ausstattung: Arbeiter in einer Werft in Abu Qir.
Getty Images/Ibrahim Ramadan
An den Strand von Abu Qir kommen nur die einfachen Leute aus der Gegend. Die Frauen legen weder Kleider noch Kopftuch ab, wenn sie in die grün-blauen Wellen waten.
An den Strand von Abu Qir kommen nur die einfachen Leute aus der Gegend. Die Frauen legen weder Kleider noch Kopftuch ab, wenn sie in die grün-blauen Wellen waten.
Amr Abdallah Dalsh, Reuters
Anders als von Libyen aus legen in Ägypten kaum Schlauchboote ab – es sind zumeist grosse Fischkutter. Ein Bootsbauer in Abu Qir.
Anders als von Libyen aus legen in Ägypten kaum Schlauchboote ab – es sind zumeist grosse Fischkutter. Ein Bootsbauer in Abu Qir.
Getty Images/Ibrahim Ramadan
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Abdallah thront auf einem roten Plastikstuhl. Er ist der Herr über einen Strand in Abu Qir, einer Stadt am Mittelmeer, 20 Kilometer östlich von Alexandria. Der 27-Jährige vermietet zerfledderte Sonnenschirme, gelbe und rote, dazu grüne Plastikstühle und Tische. Im Sommer strömen die wohlhabenden Ägypter an die Nordküste, in Alexandria sind die Hotels gut gebucht. Doch zu Abdallah kommen nur die einfachen Leute aus der Gegend. Die Frauen legen weder Kleider noch Kopftuch ab, wenn sie in die grün-blauen Wellen waten. Ihnen kann er allenfalls für ein paar ägyptische Pfund Tee verkaufen.

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