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Jesidinnen in Deutschland: «Nicht ohne unsere Männer»

Da männlichen Verwandten der Nachzug verwehrt bleibt, können die Jesidinnen ihre Chancen in der neuen Heimat oft nicht voll nutzen.

Nadia Murad erzählte die Geschichte ihrer Versklavung und wurde zur UNO-Sonderbotschafterin. Foto: Etienne Laurent (EPA)
Nadia Murad erzählte die Geschichte ihrer Versklavung und wurde zur UNO-Sonderbotschafterin. Foto: Etienne Laurent (EPA)

Im Wohnzimmer, gleich neben dem Foto des Vaters, hängt ein Bild von Pippi Langstrumpf. Ghason Taha, eine 19-jährige Jesidin, hat es von der Lehrerin an der Schule bekommen. Weil sie genauso rote Haare hat wie Pippi. Und vielleicht auch, weil sie mindestens so stark sein muss wie Pippi, um nach dem Überleben auch weiterzuleben.

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