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Notfall in Athen

Die Krise macht krank. Die griechischen Spitäler haben fast ein Drittel mehr ­Patienten als üblich. Gleichzeitig werden die Medika­mente knapp.

Strom ist noch nicht knapp: Evangelismos-Spital in Athen. Foto: Yiorgos Karahalis (Reuters)
Strom ist noch nicht knapp: Evangelismos-Spital in Athen. Foto: Yiorgos Karahalis (Reuters)

Im Flur ist kein Weiterkommen. So viele Kranke. Ein alter Mann, den Mund weit offen, schläft. In der Hand hält er einen Spucknapf. Die Patientin daneben, nur mit einem Laken bedeckt, bekommt eine neue Infusion. Eine Frau im Rollstuhl will durch, muss aber warten, wie alle anderen auch. Der Flur im Parterre des Evangelismos, des grössten staatlichen Spitals von Athen, ist zum Behandlungszimmer geworden. Schamgefühle muss man hier als Patient ablegen.

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