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Streit in der griechischen Regierung

Mehrere Minister sollen versucht haben, Premier Tsipras von einem «Bruch mit der EU» abzuhalten.

Von Christiane Schlötzer und Mike Szymanski
Verliert den Rückhalt in den eigenen Reihen: Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis.Foto: Daniel Ochoa de Olza (Keystone)
Verliert den Rückhalt in den eigenen Reihen: Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis.Foto: Daniel Ochoa de Olza (Keystone)

Die Witze sind jetzt auch bitter. Einer geht so: Geht einer zum Bankautoma-ten, und was bekommt er? Einen Abstimmungszettel. Ein anderer: Was sind die drei grössten Syriza-Erfolge nach fünf Monaten Regierung? Antwort: ERT 1, ERT 2, ERT 3. Das ist das Kürzel für den Staatssender. Der wurde erst jüngst von Premier Alexis Tsipras mit grossem Triumph wiedereröffnet, die alte Regierung hatte ihn im Juni 2013 über Nacht abgeschaltet. Diesem Staatskanal hat Tsipras in der Nacht zum Dienstag jenes Liveinterview gegeben, in dem er sein politisches Schicksal mit dem Referendum am Sonntag verband. Wenn die Griechen einen Premierminister suchten, «der sie erniedrigt», dann sollten sie das tun, sagt er. «Davon gibt es viele.» Aber: «Ich werde das nicht sein.»

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