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Versagen Frankreichs Geheimdienste?

Bis auf einen waren den französischen Geheimdiensten alle Attentäter der vergangenen Jahre bekannt. Ist die schiere Zahl potenzieller Täter eine Überforderung?

Verschwand vom Radar: Der Attentäter Yacine S. wurde bis 2008 von den Geheimdiensten überwacht. (Bild: Reuters/Emmanuel Foudrot)
Verschwand vom Radar: Der Attentäter Yacine S. wurde bis 2008 von den Geheimdiensten überwacht. (Bild: Reuters/Emmanuel Foudrot)

Kein halbes Jahr nach dem Attentat auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» und das Massaker im koscheren Supermarkt von Vincennes ist Frankreich am vergangenen Freitag erneut Zielscheibe eines Terroranschlags geworden. Die Frage drängt sich auf, ob die französischen Geheimdienste versagt haben oder ob sie mit der neuartigen Bedrohung heillos überfordert sind. Von offizieller Seite wird betont, dass mehrere Anschläge vereitelt worden seien, aber Genaueres erfährt man nicht. Ein weiteres geplantes Attentat gegen eine Kirche in einem Vorort von Paris wurde im April nicht etwa dank der Arbeit der Geheimdienste verhindert, sondern scheiterte einzig und allein aufgrund des Ungeschicks des Attentäters.

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