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«Wir setzen unseren Kampf fort»

Kemal Kilicdaroglu bei einer Demo für die Medienfreiheit: Der frühere Verwaltungsbeamte ist Vorsitzender der säkularen CHP. Das ist die einst von Republikgründer Atatürk gegründete Partei, sie formte die junge Republik mit. Foto: Keystone

Wie wird die «neue Türkei» aussehen, wenn Recep Tayyip Erdogan per Referendum den Wechsel zum Präsidialsystem durchsetzt?

Wie wollen Sie das verhindern?

Wie wollen Sie Wahlkampf gegen einen Mann führen, der Rückhalt bei fast 60 Prozent der Bürger hat?

«Irgendwann kommt der Punkt, an dem Erdogan wieder sagt: Die ganze Welt ist gegen mich.»

Der Ausnahmezustand wurde bis April verlängert. Ist ein fairer Wahlkampf unter diesen Bedingungen möglich?

Welchen Wert hat dann das Referendum?

Wäre das Referendum also wertlos?

Sie wollen nicht mit der prokurdischen HDP kooperieren. Wenn es doch um alles geht in der Türkei, warum kämpft dann jeder für sich?

Fürchten Sie, bei einer Kooperation gleich mit in die Terrorecke gedrängt zu werden?

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel kommt heute in die Türkei. Ihr Besuch fällt mitten in den ­Wahlkampf. Hilft das Erdogan?

Als Merkel 2015 die Flüchtlingskrise in den Griff bekommen musste, war sie mitten im Parlamentswahlkampf nach Istanbul gereist. Die Opposition war empört. Erdogan hat den Moment voll ausgekostet.

Sollte sie lieber nicht kommen?

Was erwarten Sie als Oppositionsführer von Merkel?

Würde das ihren Besuch in diesen schwierigen Zeiten rechtfertigen?