Zum Hauptinhalt springen

Ein Langzeitstudent wird zum Massenmörder

Waren die Anschläge von Oslo und Utöya ein terroristischer oder sogar ein politischer Akt? Und wie kann ein Mensch so etwas tun? Ein Essay über Anders Behring Breivik und die psychomedialen Hintergründe seiner Tat.

Neun Menschen sterben und mehrere werden verletzt: Rettungskräfte versorgen die Opfer in der Innenstadt von Oslo. (22. Juli 2011)
Neun Menschen sterben und mehrere werden verletzt: Rettungskräfte versorgen die Opfer in der Innenstadt von Oslo. (22. Juli 2011)
Reuters
Der Anschlag versetzt Norwegen in Angst und Schrecken: Menschen auf den Strassen in Oslo. (22. Juli 2011)
Der Anschlag versetzt Norwegen in Angst und Schrecken: Menschen auf den Strassen in Oslo. (22. Juli 2011)
AFP
Vernichtendes Urteil: Eine unabhängige Kommission zur Aufarbeitung der Anschläge erhebt schwere Vorwürfe gegen die norwegische Polizei. Der Bombenanschlag im Regierungsviertel von Oslo hätte demnach verhindert und Breivik «früher gestoppt» werden können – im Bild ein Stapel mit Kopien des Untersuchungsberichts. (13. August 2012)
Vernichtendes Urteil: Eine unabhängige Kommission zur Aufarbeitung der Anschläge erhebt schwere Vorwürfe gegen die norwegische Polizei. Der Bombenanschlag im Regierungsviertel von Oslo hätte demnach verhindert und Breivik «früher gestoppt» werden können – im Bild ein Stapel mit Kopien des Untersuchungsberichts. (13. August 2012)
AFP
1 / 22

Anders Behring Breivik ist nicht akut oder klinisch wahnsinnig. Diese unangenehme Wahrheit auszusprechen, trauen sich unterdessen immer mehr Beobachter. Doch führt sie unweigerlich zur Frage nach dem politischen Gehalt der Massaker in Oslo und auf Utöya. Ist der Täter doch auch ein philologisch geradezu ambitionierter Verfasser eines ausufernden Manifests.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.