30 Flüge von und nach Brüssel fallen aus

Der Flughafen Brüssel-Zaventem bleibt nach den Attentaten heute geschlossen. Davon sind auch die drei grossen Flughäfen in der Schweiz betroffen – und 1500 Passagiere.

Öffnet wahrscheinlich am Donnerstag wieder: Flughafen Brüssel-Zaventem. (22. März 2016)

Öffnet wahrscheinlich am Donnerstag wieder: Flughafen Brüssel-Zaventem. (22. März 2016) Bild: Patrik Stollarz/AFP

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Nach dem Anschlag am Airport Brüssel-Zaventem soll der Flugbetrieb dort frühestens am Donnerstag wieder aufgenommen werden können. Heute Mittwoch fallen daher auch dutzende Verbindungen von und nach Schweizer Flughäfen aus.

Am Flughafen Zürich wurden je fünf Swiss-Flüge von und nach Brüssel abgesagt, wie ein Flughafensprecher auf Anfrage mitteilte. Auch der erste Morgenankunftsflug am Donnerstag fällt aus. Laut Angaben der Fluggesellschaft Swiss sind insgesamt rund 1500 Passagiere betroffen.

Genf stark betroffen

Beim EuroAirport Basel wurden laut dem Tagesflugplan der erste Swiss-Flug sowie der Easyjet-Flug von und nach Brüssel annulliert. Weitere Angaben konnte der Flughafen auf Anfrage nicht machen.

Am stärksten betroffen ist der Genfer Flughafen mit zehn annullierten Verbindungen: Wegen des tragischen Ereignisses seien alle Flüge von und nach Brüssel für Mittwoch abgesagt, teilte der Flughafen mit. Ausfallen werden laut der Webseite je drei An- und Abflüge von Easyjet sowie je sieben von Brussels Airlines.

Zugverkehr sollte sich normalisieren

Der Zugverkehr in Brüssel dürfte sich heute Mittwoch wieder normalisieren. Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge sollen ihre Fahrten wieder aufnehmen. Sie fahren unter anderem von Nordrhein-Westfalen über Brüssel nach Paris. Auch die Deutsche Bahn will ihre ICE von Frankfurt nach Brüssel und zurück ab Mittwoch wieder regulär einsetzen. Die Eurostar-Züge zwischen London und Brüssel sollen ebenfalls zum normalen Verkehr zurückkehren.

Der Brüsseler Nahverkehr soll nach dem Anschlag auf den U-Bahnzug mit 20 Toten besser geschützt werden. Die Nahverkehrsgesellschaft Stib will heute über ein «ultragesichertes Netz» informiere. Der Nahverkehr kam nach den Attentaten nur langsam wieder in Gang. Der Metroverkehr blieb zunächst unterbrochen. (chk/sda)

Erstellt: 23.03.2016, 07:03 Uhr

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