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Nachrichtensperre bei Oma Obama

Bis zum 5. November, dem Tag nach der US-Präsidentschaftswahl, will der kenianische Familienzweig des Senators aus Illinois keine Interviews mehr geben.

Das Haus der 86-jährigen Stiefoma Sarah Obama, die den Vater des demokratischen Kandidaten für das Weisse Haus aufgezogen hatte, war während der vergangenen Wochen von kenianischen und internationalen Medien regelrecht belagert worden.

Eine Nervensache

Nun wollen die staatlichen Ordnungshüter die Ruhe in dem kleinen Dorf im Westen Kenias wiederherstellen. Das berichtete die Zeitung «Daily Nation» am Donnerstag. Der Chef der Bezirkspolizei, Johnston Ipara, zeigte sich bereits um Oma Obamas Nerven besorgt.

«Wir wollen nicht, dass Mama Sarah in einer Zeit gestört wird, in der sie die Wahlen beobachten muss», erklärte er resolut. Besucher sollen daher künftig erst nach genauer Überprüfung Zugang zum Grundstück des Obama-Clans erhalten.

T-Shirts, Plaketten und andere Fan-Artikel

In der nächstgelegenen Grossstadt Kisumu am Viktoria-See herrschen schon jetzt Wahlfieber und Party-Stimmung. In den Diskotheken der Stadt werden vor allem Lieder gespielt, die Obama rühmen; auch T-Shirts, Plaketten und andere Fan-Artikel finden reissenden Absatz.

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi hat am Wochenende ausserdem das Musical «Obama» Premiere, zu dem sich Komponist George Orido durch die Lebensgeschichte Obamas inspirieren liess.

SDA/cpm

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