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Waffenruhe in der Ukraine gebrochen

Am nächsten Montag soll es zu Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und den Separatisten kommen. Neue schwere Kämpfe haben jetzt aber Tote gefordert.

Die neuen Unruhen in der Ostukraine fordern fünf Todesopfer: Ein Mann steht neben einem Panzer der prorussischen Rebellen in der Nähe von Rozsypne. (15. Dezember 2014)
Die neuen Unruhen in der Ostukraine fordern fünf Todesopfer: Ein Mann steht neben einem Panzer der prorussischen Rebellen in der Nähe von Rozsypne. (15. Dezember 2014)
Maxim Shemetov, Reuters

Bei den schwersten Gefechten in der Ostukraine seit Beginn einer neuen Waffenruhe vergangene Woche sind fünf ukrainische Soldaten getötet worden.

Binnen 24 Stunden seien zudem sieben weitere Soldaten verletzt worden, sagte Armeesprecher Andrej Lyssenko am Freitag.

Die Regierung in Kiew hatte am 9. Dezember mit den prorussischen Rebellen eine Waffenruhe unterzeichnet, nachdem eine Anfang September vereinbarte Feuerpause von beiden Seiten regelmässig gebrochen worden war.

Separatisten verschieben Verhandlungsbeginn

Die neue Waffenruhe soll den Boden bereiten für umfassende Friedensverhandlungen. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko will die Gespräche bereits am kommenden Sonntag abhalten. Separatistenführer Denis Puschilin sagte jedoch am Freitag, die Rebellen seien «aus technischen Gründen» für einen Termin am kommenden Montag.

Die Verhandlungen unter Beteiligung Russlands und der Europäischen Union sollen in der weissrussischen Hauptstadt Minsk stattfinden. Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier reiste am Freitag zu Gespräche über das Minsker Treffen nach Kiew.

SDA/rsz

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