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«Was die Inspektoren finden, spielt keine Rolle»

Der frühere UNO-Waffeninspektor Heiner Staub sagt, er habe bisher keine Beweise gesehen für einen Giftgaseinsatz in Syrien. Er warnt, dass die USA militärisch losschlagen könnten.

Der UN-Bericht liefert Beweise für den Giftgaseinsatz in Syrien: UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. (17. September 2013)
Der UN-Bericht liefert Beweise für den Giftgaseinsatz in Syrien: UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. (17. September 2013)
AP Photo/Frank Franklin II)
Einigen sich in Genf auf einen Plan zur Sicherung und Zerstörung der syrischen Chemiewaffen: Der russische Aussenminister Sergei Lawrow und sein amerikanischer Kollege John Kerry. (13. September 2013)
Einigen sich in Genf auf einen Plan zur Sicherung und Zerstörung der syrischen Chemiewaffen: Der russische Aussenminister Sergei Lawrow und sein amerikanischer Kollege John Kerry. (13. September 2013)
AFP
Nach Angaben der Regierung im Stadtteil Jobar gefunden: Angebliche Materialien und Utensilien zur Herstellung von chemischen Waffen. (24. August 2013)
Nach Angaben der Regierung im Stadtteil Jobar gefunden: Angebliche Materialien und Utensilien zur Herstellung von chemischen Waffen. (24. August 2013)
Sana, AFP
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Sie waren für die UNO als Chemiewaffeninspektor im Irak, in Aserbeidschan und Moçambique. Jetzt haben Ihre Nachfolger in Syrien angeblich Hinweise auf einen Giftgaseinsatz gefunden. Ist das eine Woche nach dem mutmasslichen Angriff überhaupt möglich?

Ja. Die vermuteten Gasangriffe in Aserbeidschan und in Moçambique, die wir damals untersuchten, lagen noch viel weiter zurück als nun jener in Syrien.

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