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«Unser Image umfasst Sportlichkeit und Nachhaltigkeit»

Mit dem 308 R HYbrid zeigt Peugeot die Studie eines Kompaktwagens mit Supercar-Leistung. Macht das in der heutigen Zeit Sinn?

Dieses von Peugeot Sport entwickelte Auto hat zwei Ziele: Einerseits die Performance, andererseits steht er für unser Hybrid-Knowhow, das Peugeot Sport mit dem 908 bereits bei Langstreckenrennen bewiesen hat. Das Konzept ist ein Botschafter unseres Technologie- Wissens und unserer Autopassion.

Peugeot weist den tiefsten CO2- Durchschnittswert aller Marken auf dem europäischen Markt aus – sind da solche Spielereien nötig?

Der 308 R HYbrid beweist, dass auch Hybridantriebe sehr sportlich ausgelegt werden können. Und er unterstreicht die Sportlichkeit unserer Serienpalette: Mit dem neuen 308 GT, dem 208 GTi sowie dem RCZ R haben wir bereits jetzt sehr leistungsfähige – und trotzdem sparsame – Modelle im Angebot.

Sportlichkeit oder Nachhaltigkeit – welches Image ist für Peugeot Ihrer Ansicht nach wichtiger?

Unser Image umfasst seit langem beide Aspekte. Da ist einerseits der Sport: Seit 120 Jahren engagieren wir uns im Rennsport, und seit 2014 sind wir auch wieder in der Rallye Dakar mit dabei. Zudem bauen wir emotionale Alltagssportler und unterstützten seit 40 Jahren den internationalen Tennissport. Darum haben wir Belinda Bencic als neue Markenbotschafterin unter Vertrag genommen. Andererseits engagieren wir uns stark für die Verbesserung der Luftqualität: Peugeot hat den Dieselpartikelfilter erfunden und erreicht im neuen 208 einen CO2 von nur 79 Gramm pro Kilometer. Und, wie bereits erwähnt, wir weisen den tiefsten CO2-Durchschnittswert aller Marken in Europa aus.

In der BBC-Kultsendung «Top Gear» hat der kürzlich entlassenen Jeremy Clarkson gemeint, «Peugeot hat seit dem 205 GTi von 1984 bis zum neuen 208 GTi nur noch langweilige Autos gebaut». Was sagen Sie dazu?

Zum persönlichen Geschmack von Jeremy Clarkson kann ich mich natürlich nicht äussern. Aber wir freuen uns sehr, dass auch «Top Gear» die Fähigkeiten unseres kleinen Sportlers anerkennt.

Welches ist Ihr persönliches Lieblingsauto der Löwenmarke?

Das kann ich genauso wenig beantworten wie andere Familienväter und Autofans. Bei uns finde ich vom luxuriösen 508 RXH über den SUV 4008 bis zum 270-PS-Sportler RCZ R alles, was meinem derzeitigen Bedürfnis entspricht.

Peugeot hat in der Schweiz in den ersten drei Monaten 2015 um 11,7 Prozent zugelegt. Sind Sie zufrieden?

Peugeot Schweiz hat sich für 2015 hohe Ziele gesteckt: Wir wollen unseren Marktanteil auf 4,5 Prozent steigern sowie das Markenimage verbessern und unseren Bekanntheitsgrad erhöhen. Es gibt also noch einiges zu tun, und zufrieden sollte man eigentlich nie sein.

Welches ist derzeit das wichtigste Auto in Ihrem Portfolio?

Ganz klar der 308, der unser derzeitiges Wachstum trägt. Dabei entscheiden sich rund 25 Prozent der Kunden für den sportlichen GT.

Trotz 308 liegt Peugeot mit den 2864 immatrikulierten Autos bis Ende März hinter Citroën (2954) und Renault (3080) zurück. Was denken Sie, wer wird den französischen Dreikampf 2015 gewinnen?

Die Immatrikulationen von Anfang Jahr sind oft der Abglanz der Bestellungen des vergangenen Jahres. Und das junge 2015 war geprägt von der Aufhebung des Euromindestkurses durch die SNB. Nach dieser Phase werden sich die neuen Lancierungen in den Statistiken abzeichnen, und in diesem Zusammenhang hat einer unserer Konkurrenten zwei bedeutende Neuheiten, die ihm sicher einen kleinen Vorteil einräumen.

Und mit welchen Neuheiten kann Peugeot 2015 auftrumpfen?

Wir bringen mit den Facelifts des 208 und sowie dem 108 Roland Garros wichtige Neuheiten auf den Markt.

Welches ist das wichtigste Auto, und wann wird es erhältlich sein?

Beide sind natürlich wichtig für uns, ebenso wie der bereits lancierte 308 GT. Der aktuelle 208 belegt seit langem den zweiten Platz seines Segments und ist als einziges nicht deutsches Fahrzeug in den Schweizer Top 10 – das zeigt, wie wichtig dieses Facelift ist. Den neuen 208 gibt es ab Juni. Der 108 Roland Garros ruft unser langjähriges Tennis-Engagement in Erinnerung: Seit 30 Jahren sind wir Partner des French Open. Wichtig ist aber auch die sportlichste Variante des 308, die bald enthüllt wird.

Und was spricht sonst noch für Peugeot?

Unser Händlernetz, das sein Selbstvertrauen wieder gefunden hat. Die neuen Euro-6-Motoren, kombiniert mit neuen Getrieben, und die Diversifizierung der Palette. Zudem haben wir für 2015 neue Partner gewonnen, was eine dynamische Marke widerspiegelt, die von ihrem Netzwerk getragen wird. Optimistisch: Olivier Gandolfo, der Generaldirektor der Peugeot (Suisse) SA.

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