Die doppelte Premiere in München

BMW-Chef Harald Krüger präsentierte diese Woche den neuen 7er – das neue Flaggschiff der Münchner.

Neues Doppel: Der neue BMW-Chef Harald Krüger präsentierte den neuen 7er-BMW in München. Foto: BMW

Neues Doppel: Der neue BMW-Chef Harald Krüger präsentierte den neuen 7er-BMW in München. Foto: BMW

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Bereits einen Monat nach seinem Antritt in München betrat der neue BMW Chef Harald Krüger erstmals die grosse Bühne des bayrischen Autobauers – und zwar nicht alleine, sondern gemeinsam mit dem neuen Flaggschiff von BMW, der sechsten Generation des 7er. Weil Krüger noch nicht 100 Tage im Amt ist, gab er sich bei seinem ersten grossen Auftritt mit einer Statistenrolle und allgemeinen Aussagen zufrieden. Dabei betonte der neue Chef, «dass wir bei allem, was wir tun, nach Perfektion streben». Oder, was die BMW-Fans noch mehr freuen wird: «Das Ergebnis ist immer ‹Freude am Fahren›. Sie weist uns den Weg in die Zukunft.»

Der 7er lernt sparen

Und die Zukunft soll für BMW auch im Oberhaus wieder rosig scheinen: Denn mit dem 7er hat BMW quasi zwei neue Autos in einem enthüllt. Denn wer vorne links sitzt, der soll die sechste Generation des Flaggschiffs als «agilste und dynamischste Limousine in der Oberklasse erleben». Und wer andere für sich fahren lässt und stattdessen lieber im Fond lümmelt, dem versprechen die Entwickler «den komfortabelsten Luxusliner im Segment». Und wenn die neue Generation nach ihrer Publikumspremiere bei der IAA in Frankfurt am 24. Oktober in den Handel kommt, feiert BMW die neue Limousine zugleich als sparsamsten 7er aller Zeiten.

Dank strenger Diät und der nächsten Generation von Motoren wird der Luxusliner bis zu 20 Prozent sparsamer und fährt im besten Fall mit 4,5 Litern vom Prüfstand. Das ist der Eckwert für den 730d, der mit seinen jetzt 265 PS und 620 Nm künftig die Basis markiert. Daneben gibt es zum Start zwei weitere Benziner: den 740i mit einem drei Liter grossen Sechszylinder mit 326 PS sowie den 4,4 Liter grossen Achtzylinder im 750i, der jetzt mit 450 PS an den Start geht und mit 4,4 Sekunden von 0 auf 100 zum vorläufigen Sprintkönig wird. Dabei soll es nicht bleiben: Für Sportler wird eine V12-Version vorbereitet und für Sparer den 7er als Plug-in-Hybrid mit einem Verbrauch von 2,1 Litern. (lie)

Erstellt: 13.06.2015, 02:07 Uhr

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