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Land unter in Argentinien

Der Automarkt Argentiniens muss wegen der Währungskrise massive Verluste hinnehmen. Dabei wären die Argentinier Autonarren, legen die Strassenregeln aber bisweilen auf ihre eigene Weise aus.

Dank den beiden Fabriken in Argentinien schwimmt VW derzeit noch obenauf, muss wegen der Wirtschaftskrise aber auch Einbussen akzeptieren. (Fotos: Volkswagen)
Dank den beiden Fabriken in Argentinien schwimmt VW derzeit noch obenauf, muss wegen der Wirtschaftskrise aber auch Einbussen akzeptieren. (Fotos: Volkswagen)

Wenn Luis Enrique Merens auf Argentiniens Regierungspräsidentin Cristina Kirchner und ihre Entourage zu sprechen kommt, dann findet er keine guten Worte. «Die aktuelle Regierung ist eine Katastrophe», ärgert sich Merens. Der Public & Government Relations Director von Volkswagen Argentinien pflegt Kontakte in die höchsten Regierungsstellen. Man wisse nie, was als Nächstes von den Beratern um Cristina Kirchner zu erwarten sei, sagt er und verdeutlicht: «An Stabilität und verlässliche Planung ist derzeit nicht zu denken.» Über Nacht sei beispielsweise eine neue Luxussteuer eingeführt worden. Sie verdoppelte den Kaufpreis von importierten Premiumwagen auf einen Schlag. «Das hat den Luxusmarkt gekillt», sagt Merens. Audi-Händler hätten von einem Tag auf den anderen ihre Grundlage verloren.

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