Mini-Facelift: Nomen est omen

Mini hat den Countryman und den Paceman einem Facelift unterzogen – einem minimalen.

Frisch geliftet in den Sommer: Der Mini Countryman und der Mini Paceman wurden nach vier Jahren Produktionszeit vor allem technisch überarbeitet. Foto: Mini

Frisch geliftet in den Sommer: Der Mini Countryman und der Mini Paceman wurden nach vier Jahren Produktionszeit vor allem technisch überarbeitet. Foto: Mini

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Ganz ehrlich: Wer nicht ein eingefleischter Mini-Kenner ist, der wird die Unterschiede zwischen dem Modelljahr 2014 und 2015 kaum erkennen. Denn während der normale Mini vor ein paar Monaten mit viel Aufwand und 10 zusätzlichen Zentimetern ins Rennen geschickt wurde, müssen sich Countryman und Paceman zumindest optisch mit ein wenig frischer Schminke um die Scheinwerfer und die neu gestylten Rücklichter begnügen. Innen gibt es für beide Minis ein paar neue Farben und Individualisierungsmöglichkeiten.

Alle Motoren mit Euro-6-Norm

Mehr Feinarbeit als die Designer leisteten beim ersten Facelift nach vier Jahren Produktionszeit die Techniker. Sie trimmten alle Motoren auf die neue Euro- 6-Norm. «Da die Einhaltung dieser Norm den Verbrauch erhöht, mussten wir tief in unsere Minimalism-Trickkiste greifen, um den Verbrauch zu senken », erklärte Herwart Roloff von der Entwicklung. Unter dem Begriff Minimalism vereint die britische BMW-Tochter alle Massnahmen, die das Verhältnis zwischen Fahrleistung und Verbrauch weiter optimieren.

Ebenfalls verbessert wurde bei beiden Modellen die passive und aktive Sicherheit, was jeweils 5 Sterne beim NCAP-Crashtest einbrachte. Für die Marke Mini, die im vergangenen Jahr mit 4726 verkauften Autos in der Schweiz gegenüber 2012 um 2,9 Prozent zugelegt hat, ist vor allem der Erfolg des Countryman wichtig. Denn 2013 haben sich 36 Prozent der Mini-Käufer für den praktischen 4-Türer entschieden – 85 Prozent davon wählten den Alleskönner mit Allradantrieb. Den neuen Countryman gibt es ab 26 900 Franken, das Topmodell John Cooper Works mit seinen 218 PS kostet 43 400 Franken. Fans des sportlichen 2-Türers müssen noch tiefer in die Tasche greifen: Unter 29 200 Franken läuft nichts, das Topmodell kostet 43 800 Franken. (mc)

Erstellt: 28.07.2014, 15:35 Uhr

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