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Dem Mythos auf der Spur

Geliebt, gefürchtet, gehasst: Seit 88 Jahren schürt die Nürburgring-Nordschleife grosse Emotionen – und die lassen sich auch im kleinen Mini John Cooper Works nachfühlen.

Ideallinie bleibt Ideallinie: Um die Nordschleife kennen zu lernen reicht der 231 PS starke Mini JohnCooperWorks völlig aus. Foto: Mini
Ideallinie bleibt Ideallinie: Um die Nordschleife kennen zu lernen reicht der 231 PS starke Mini JohnCooperWorks völlig aus. Foto: Mini

Stichwort Nordschleife – und der Kopf eines Autofans wird quasi zum Multimediakomplex. Vor dem geistigen Auge läuft eine Schwarzweiss-Diashow. Mit Rudolf Caracciola, der 1927 das Eröffnungsrennen gewinnt. Und Mercedes- Boliden, die 1934 aus Gewichtsgründen auf eine Lackierung verzichten, was ihnen den Namen Silberpfeile verschafft. In einem anderen Bereich des Hinterstübchens hallen die Worte legendärer Nachkriegsfahrer wider. Jackie Stewart bezeichnet die über 20 Kilometer lange Strecke durch die Eifel als «Grüne Hölle» und findet: «Wer dir unmittelbar nach einem Rennen sagt, er liebt die Nordschleife, der lügt.» Keke Rosberg drückt seine Hassliebe so aus: «Als Familienvater bin ich eigentlich gegen die Nordschleife. Als Rennfahrer aber absolut dafür.» Und Jochen Rindt meint trocken: «Schwer zu fahren, leicht zu sterben.»

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