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Ein spanischer Imageträger für die neue China-Offensive

Mit dem Ibiza Cupra wirbt Seat für den Markteintritt in China. Die Studie der VW- Tochter soll neue Trends in der Volksrepublik auffangen.

Das Auto für die chinesische Jugend: Der Seat Ibiza Cupra mit 180 PS steht als Imageträger in Peking.
Das Auto für die chinesische Jugend: Der Seat Ibiza Cupra mit 180 PS steht als Imageträger in Peking.
Keystone

Die VW-Gruppe kann fast alle automobilen Bedürfnisse stillen. Auch in China, wo der Konzern 29 Prozent seiner Fahrzeuge absetzt. Nebst der wachsenden Mittelschicht, die sich mit einem VW oder Skoda den Traum des ersten eigenen Autos erfüllt, gibt es hier auch die Superreichen, die den ostasiatischen Staat zum weltweit wichtigsten Bentley-Markt machen. Im Prinzip haben die Wolfsburger angesichts nach wie vor stabiler Wachstumsraten wenig zu befürchten.

Doch «China wird sich verändern», sagt Weiming Soh, Vizepräsident der Volkswagen Group China. Schon bald mache die Generation der nach 1980 Geborenen rund 40 Prozent der Autokäufer aus. Zudem liege das Potenzial für weiteren Absatz künftig nicht nur in den Metropolen, sondern im Hinterland.

Eine neue Chance für Seat

Für die in Europa derzeit nicht gerade erfolgsverwöhnte Marke Seat bedeutet das eine Chance. Vor wenigen Wochen feierte die spanische VW-Tochter ihren Markteintritt in China. Für mehr Bekanntheit soll nun die auf der Peking Motor Show gezeigte seriennahe Studie Ibiza Cupra sorgen. Mit 180 PS, elektronischer Differenzialsperre und Hochleistungsbremsen zielt das sportliche Modell auf das junge Trendvolk ab, das sich vermehrt auch in ländlichen Regionen nach Arbeit umschaut. Unter dem Leitspruch «We are the 80s, we are Seat» wird das Image entsprechend aufgebaut. Ganz so unbeschrieben ist das Blatt in Europa dagegen nicht: Der Cupra steht schon seit 1996 für die sportliche Speerspitze des Ibiza. (nv)

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