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Es darf gelacht werden

Ein Renault Twizy mit KERS-System? Das muss ein Scherz sein, denkt man. Ist es auch, aber die Studie fährt und macht Spass.

Von der Elektro- zur Kanonenkugel: Der Renault Twizy F1 im Duell mit dem 265 PS starken Renault Mégane R.S.
Von der Elektro- zur Kanonenkugel: Der Renault Twizy F1 im Duell mit dem 265 PS starken Renault Mégane R.S.
Renault

Wo immer der Twizy auftaucht, wird gelacht. Mal ein fröhliches Schmunzeln. Mal ein spöttisches «He-he». Mal ein mitleidiges Kichern. Aber wenn man selbst darin fährt, lacht man unweigerlich mit – wer in einer 2,3 Meter kurzen Kugel über die Strasse rollt, darf sich schliesslich nicht allzu ernst nehmen. Gewiss, der City-Flitzer wurde nicht nur zum Spass gebaut: Mit seinem Preis ab 9600 Franken stellt er den derzeit günstigsten 4-rädrigen Einstieg in die Elektromobilität dar, und er verkauft sich über den Erwartungen. Seit Ende August 2012 fanden sich in der Schweiz mehr als 700 Käufer. Ausserdem trägt er als eines von vier emissionslosen Modellen dazu bei, Renault aktuell zu Europas CO2-ärmstem Hersteller zu machen. Und doch möchte man den Franzosen für die Serienfertigung eines derart skurrilen Gefährts zu ihrem Humor gratulieren – erst recht, seit sie vor einigen Monaten eine Studie mit Rennslicks, Frontspoiler, Heckflügel sowie weiteren Carbonanbauteilen vorstellten und ihr den prätentiösen Beinamen F1 verliehen. Mit der Königsklasse des Rennsports hat das Ökomobil etwa so viel zu tun wie das «Wort zum Sonntag» mit einer Comedy-Show.

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